Veranstaltungen

21. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"10 Jahre Rabattausschreibungen: Wie steht es um die Versorgung der Patienten?"

Seit vor 10 Jahren das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz in Kraft trat, haben sich Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern zu einem wichtigen Kostensenkungsmittel im Gesundheitssystem entwickelt. Sie finden Beachtung als Instrument, um die Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse niedrig zu halten bzw. um Ressourcen für andere relevante Leistungen freizusetzen. Kritiker reklamieren allerdings, dass die Praxis der Rabattausschreibungen bei unterschiedlichen Wirkstoffgruppen zu einer Marktverengung und in der Folge zu Unsicherheiten in der Versorgung geführt habe. Das GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz reagiert darauf, indem bspw. die Rechtsgrundlage für Ausschreibungen bei Impfstoffen gestrichen und damit der Marktverengung in diesem Bereich entgegengewirkt wurde. Wie sich Rabattverträge bei essentiellen Wirkstoffen auf die Versorgung der Patienten auswirken und wie sie nutzenbringend weiterentwickelt werden können, wird das Thema beim 21. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 14. Juni 2017 in Hamburg sein.

20. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"E-Health-Gesetz: Was können wir vom neuen Medikationsplan erwarten?"

(Hamburg) Eine sichere Arzneimitteltherapie durch Interprofessionalität: Das ist das Anliegen des Medikationsplans, der am 1. Oktober dieses Jahres an den Start gegangen ist. Das Zusammenwirken von Ärzten und Apothekern mit dem berufsübergreifenden Blick auf die Gesamtmedikation und deren Stimmigkeit soll Patienten, die mehr als drei Arzneimittel einnehmen, vor unerwünschten Wirkungen schützen und zu einer besseren Beratung führen. Erste Studien nach Inkraft-treten zeigen, dass dem Potenzial des Medikationsplans in der Praxis zu wenig Beachtung geschenkt wird, ein interdisziplinärer Austausch kaum stattfindet, da Apotheker weitgehend ausgeschlossen sind, und Patienten zu wenig Kenntnis von ihrem Anspruch auf einen Medikationsplan haben. Da läuft einiges nicht rund bei der Umsetzung einer im Grundsatz guten Maßnahme für die Versicherten. Der Medikationsplan bleibt hinter den Erwartungen zurück und bildet bestenfalls eine erste Grundlage für ein gelingendes Medikationsmanagement. Der 20. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik diskutierte am 6. Dezember 2016 die Frage „E-Health-Gesetzt: Was können wir vom neuen Medikationsplan erwarten?“

19. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Evidenzgenerierung in der Medizin – nur über klinische Studien?"

Nicht immer ist es reines Gold, was glänzt. Auf die sprichwörtliche Formel kann die überwiegende Einschätzung der Beteiligten am Gesundheitssystem gebracht werden, wenn es um randomisierte kontrollierte Studien (RCT) in der medizinischen Evidenzgenerierung geht. RCT ist Goldstandard in der Arzneimittelzulassung. Dahinter steht die Annahme, dass sie bester Garant für eine optimale Gesundheitsversorgung gemäß den gesetzlichen Vorgaben sind. Ob das die Realität widerspiegelt, diskutierten Experten mit einem engagierten Auditorium beim 19. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 20. April 2016 in Hamburg.

18. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Auswirkungen des künftigen Antikorruptionsgesetz auf Heilberufe"

Das Gesetz zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen, das voraussichtlich Anfang April 2016 in Kraft treten wird, schlägt im Vorfeld hohe Wellen. Thomas Stritzl, (CDU-Bundestagsabgeord-neter und Mitglied im Gesundheitsausschuss) fand beruhigende Worte beim „18. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik“ am 4. November 2015 in Hamburg. Es werde keine Zweifel geben, wann ein Korruptionsfall vorliege. In der Praxis bewährte und gewünschte Aktivitäten wie Fortbildungen oder Kooperationen würden nicht per se zum Tatbestand. Die Angst vor einem Generalverdacht werde sich zugunsten der Kennziffer der Verhältnismäßigkeit auflösen.

17. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Der G-BA in der Patientenversorgung"

Immer noch gibt es zahlreiche Hürden in der Patientenversorgung. Das betrifft z. B. Neuzulassungen von Arzneimitteln auf Basis bewährter Wirkstoffe. Sowohl der G-BA-Vorsitzende Hecken als auch die Parlamentarische Staatssekretärin Widmann-Mauz räumen am 25. Februar 2015 ein, dass die Gesetzgebung ein lernendes System bleiben muss.

16. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Experte Dr. Google?"

Nicht mehr wegzudiskutieren: der Online-„Arzt“ ist beim Patienten angekommen. Ob das Internet zukünftig die Heilberufe ersetzt und welche Chancen und Risiken mit der digitalen Krankheitsrecherche verbunden sind, diskutiert eine engagierte Expertenrunde am 12. November 2014.

15. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Sind neue Therapien besser?"

Sind neue Therapieverfahren besser oder oft nur teurer? Dieser Frage stellen sich die Experten am 16. April 2014. Denn die frühe Nutzenbewertung ebnet auch vielen kostenintensiven Scheininnovationen den Zugang zum Markt. Gefordert wird eine Nutzenbewertung für Krankenhausaufenthalte.

14. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Herausforderung Epidemie"

Mikroorganismen und Viren werden immer mobiler: Ob das Gesundheitswesen ausreichend gegen Krankheitskeime und Infektionsrisiken gerüstet ist, und wie eine bessere Aufklärung im Hinblick auf Infektionskrankheiten erfolgen kann, wurde am 28. August 2013 diskutiert.

13. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Bilanz zur Gesundheitspolitik"

Trotz 19 Reformgesetzen innerhalb von 10 Jahren knirscht es chronisch im leistungsfähigen, aber teuren deutschen Gesundheitssystem. Experten diskutieren am 20. Februar 2013, was in der Krankenhaus- und Arzneimittelversorgung erreicht worden ist, und welche Perspektiven es für eine bessere Versorgung gibt.

12. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Gesundheitssystem im Fokus"

Ist es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und sozioökonomischer Veränderungen möglich, ein solidarisch orientiertes Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Wir brauchen eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik ist das Fazit am 31. Oktober 2012.

11. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Medizinische Versorgung von morgen"

An den Versorgungsproblemen in strukturschwachen Regionen wird sich nichts ändern: So lautet der Hauptkritikpunkt am GKV-VStG. Der Eppendorfer Dialog nimmt das neue Gesetz am 18. April 2012 unter dem Thema „Allheilmittel Dezentralismus?“ unter die Lupe.

10. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Zukunft der Medizin"

Aus Anlass des Jubiläums dreht sich am 31. August 2011 alles um die Zukunftschancen der Medizin. Inzwischen ist der Dialog so renommiert, dass auch der Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen gerne teilnimmt und mit dem Auditorium über die Zukunft der Krebsforschung diskutiert.

9. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Ist das AMNOG zukunftsfähig?"

Das im Januar 2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) steht am 26. Januar 2011 im Mittelpunkt. Ist der groß angekündigte „große Wurf“ in Wirklichkeit nur ein Preisregulierungsinstrument, das mit einem hohen bürokratischen Aufwand einhergeht?

8. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Ist Prävention die Rettung?"

Immer noch fehlen verbindliche Präventionsregelungen in Deutschland. Liegt es am unbeweglichen System, das auf die kurative Medizin fokussiert ist? An zwischenparteilichen Machtkämpfen? Am 23. Juni 2010 lautet die Frage: „Kann Prävention das Gesundheitssystem retten?

7. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Bezahlbare Arzneimittel auf der Kippe?"

Was kostet das Sparen im Gesundheitssystem? So lautet das Thema am 27. Januar 2010. Denn der Kostendruck trifft alle: Patienten, Ärzte, Versicherer, Industrie. Die Experten fordern einen Paradigmenwechsel von der Post-Crash-Intervention hin zur Prävention und mehr Effizienz in der medizinischen Versorgung.

6. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Forschung für seltene Krankheiten"

Selten, aber ganz oft ein Problem: Alles dreht sich am 8. Juli 2009 um den Umgang mit Orphan Diseases. Die Hürden in der Zulassung und Kostenerstattung müssen abgebaut und verstärkt Anreize für die Forschung geschaffen werden, so die diesmal einhellige Expertenmeinung.

5. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Individuelle Gesundheitsleistungen"

Wie individuell darf eine medizinische Versorgung sein, die von der Solidargemeinschaft getragen wird? Ist Individualität im Patientensinn eine ärztliche Handlungsverpflichtung? Oder bedeutet sie Selbstzahlermedizin? Diese Fragen standen am 28. Januar 2009 im Mittelpunkt der Expertendebatte.

4. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Rabattverträge der GKV"

Das GKV-WSG machte die Rabattvertragsregelung zu einer „scharfen Waffe“ im Bemühen, Einsparungen im GKV-System zu generieren. Die Frage, die der Eppendorfer Dialog am 23. Januar 2008 stellt ist die, wer mit den Rabattverträgen gewinnt und wer verliert. Angeregt wird ein Zielpreismodell für mehr Flexibilität.

3. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Verdopplung der Krankheitskosten"

Wirtschaftlichkeit oder Nutzen – was zählt bei der medizinischen Versorgung? Vor dem Hintergrund, dass sich die Gesundheitskosten in Deutschland seit 1985 verdoppelt haben, geht es am 4. Juli 2007 in der Expertendebatte um Verhältnis¬mäßigkeiten. Es konkurrieren therapeutischer Nutzen mit Ethik und Monetik.

2. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Wie steht es um Medizinprodukte? "

In der Diskussion steht die Vorlage des Wettbewerbsstärkungsgesetztes (WSG). GKV-Mitgliedern soll es eine Versorgung auf Höhe des medizinischen Fortschritts gewährleisten. Ob damit tatsächlich eine moderne und ökonomische Versorgung mit Medizinprodukten sichergestellt wird, war die Frage am 24. Januar 2007.

1. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik
"Erwartungen an das Gesundheitswesen"

Erste Debatte am 5. Juli 2006 – und gleich Einigkeit zwischen Gesundheitsexperten und GKV-Vertretern: Die neue Gesundheitsreformvorlage wird als „Rohrkrepierer erster Güte mit verantwortungslos kurzer Halbwertzeit“ tituliert. Die Frage ist, ob gemeinsames in den Abgrund stürzen auch eine Art solidarischer Akt ist.