Im Dialog mit Entscheidern: Der Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik

Eine Initiative für den gesundheitspolitischen Dialog

Eine wichtige Instanz innerhalb der gesundheitspolitischen Diskussion ist der „Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik“. Diese von Pohl-Boskamp maßgeblich initiierte Debatte sorgt nunmehr schon seit 2006 dafür, dass sich diejenigen, die unmittelbar an der Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems partizipieren, kritisch mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen. Auf Augenhöhe begegnen sich bei den regelmäßigen Debatten Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, um ein aktuelles Thema interdisziplinär zu beleuchten.

Am 14. Juni 2017 der 21. Eppendorfer Dialog

10 Jahre Rabattausschreibungen: Wie steht es um die Versorgung der Patienten?

SGB V

Seit vor 10 Jahren das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz in Kraft trat, haben sich Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern zu einem wichtigen Kostensenkungsmittel im Gesundheitssystem entwickelt. Sie finden Beachtung als Instrument, um die Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse niedrig zu halten bzw. um Ressourcen für andere relevante Leistungen freizusetzen. Kritiker reklamieren allerdings, dass die Praxis der Rabattausschreibungen bei unterschiedlichen Wirkstoffgruppen zu einer Marktverengung und in der Folge zu Unsicherheiten in der Versorgung geführt habe. Das GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz reagiert darauf, indem bspw. die Rechtsgrundlage für Ausschreibungen bei Impfstoffen gestrichen und damit der Marktverengung in diesem Bereich entgegengewirkt wurde.

Wie sich Rabattverträge bei essentiellen Wirkstoffen auf die Versorgung der Patienten auswirken und wie sie nutzenbringend weiterentwickelt werden können, wird das Thema beim 21. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 14. Juni 2017 in Hamburg sein.

Mehr Vorabinfos im Veranstaltungsflyer (Pdf)

Zur Anmeldung

Der 20. Eppendorfer Dialog:
„E-Health-Gesetz: Was können wir vom neuen Medikationsplan erwarten?“

Gruppenbild 20. ED
Unterschiedliche Positionen, diverse Kritikpunkte, ein Fazit: Der Medikationsplan ist stark verbesserungswürdig. V. l. n. r.: Dr. Thomas Müller-Bohn, Dr. Ulf Maywald, Prof. Dr. Gerd Glaeske, Dr. Monika Schliffke, Prof. Dr. Edgar Franke, Prof. Dr. med. Achim Jockwig

Beim diesjährigen 20. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik trafen sich zum Austausch:

  • Dr. Edgar Franke (MdB SPD-Fraktion)
  • Prof. Gerd Glaeske (Uni Bremen)
  • Dr. Ulf Maywald (AOK Plus)
  • Dr. Monika Schliffke (KV Schleswig-Holstein)
  • Dr. Thomas Müller-Bohn (Apotheker und Journalist)

Die exklusive Expertenrunde kam anlässlich des 20. Eppendorfer Dialogs am 06. Dezember 2016 in Hamburg zusammen und diskutierte den neuen Medikationsplan. Die öffentiche Debatte zu gesundheitspolititschen Entwicklungen gilt als Seismograph für Stimmungslagen in allen Bereichen des Gesundheitssystems. Einen ausführlichen Bericht und die Präsentationen der Referenten finden Sie hier.

Viel Diskussion zum Thema Evidenzgenerierung in der Medizin:
Der 19. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik

Der Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik gilt als Seismograph für Stimmungslagen in allen Bereichen des Gesundheitssystems. Am 20. April 2016 fand die Debatte unter hochkarätiger Referentenbeteiligung zum Thema "Evidenzgenerierung in der Medizin - nur über klinische Studie?" statt. Die Wellen schlugen hoch in der Frage nach der Nutzendefinition und dem Verlangen nach Methodenvielfalt neben RCT.

Einen ausführlichen Bericht sowie Präsentationen der Referenten finden Sie hier.

Ein Blick auf eine spannende Debatte:
Der 18. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik

Flyer Bild 2015

Beim 18. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 4. November 2015 im historischen Hörsaal des Hamburger Museums für Völkerkunde diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde das im Entwurf vorliegende Antikorruptionsgesetz. Unkonkrete, zur Verunsicherung führende Formulierungen wird der Vorlage vorgeworfen.

Einen ausführlichen Bericht sowie Präsentationen der Referenten finden Sie hier.